Bahnausbau

Die Linke. KV Ortenau

2. Legislaturperiode

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Lukas Oßwald

Zusätzliche Verweise zum Thema


Schade, keine der drei Lahrer Tageszeitungen hat eine befriedigende Berichterstattung abgeliefert:

LZ

BZ

LA

Kommentar

Vor 20 Jahren haben die Provinzmatadore, Schäuble sei Dank, erreicht, dass die Bahn die damals von langer Hand geplante Autobahnparallele aufgeben musste, Offenburg wollte das so! Hätte man sich nicht von Offenburger Sonderinteressen verrückt machen lassen, wäre die Trasse an der Autobahn längst gebaut und wir hätten einen attraktiven S-Bahn-Verkehr auf der alten Trasse. Das ist Geschichte, sollte aber nicht vergessen werden.

Nach 20 Jahren fahrlässigen Nichtstuns reichen die Kapazitäten auf den zwei Gleisen nicht mehr. Der Güterverkehr hat Vorrang, was zu mangelhaftem Angebot im Personenverkehr führt und Verspätungen bedingt. Die Blockierer des Ausbaus sind die Gleichen wie damals: von Partikularinteressen geleitete Luxuslimousinenfahrer und ihre Interessenverbände. Monatskarteninhaber wurden nie gefragt. 

Jetzt kommt es darauf an die Kapazität nach den vorhandenen Plänen auf der zum Teil schon vorbereiteten Bestandstrasse endlich so schnell wie möglich auszubauen. Mit einer Neuplanung an der Autobahn würden weitere 10 Jahre verplempert. Aktiven Lärmschutz an Güterwaggons gibt es übrigens schon, man beobachte einen Schweizer Güterzug bei der Durchfahrt!

In Berlin lässt man sich hoffentlich nicht ein zweites Mal vom Weg abbringen!


3.3.2015

Kreistag stimmt ab: 48 für Autobahnparallele, 28 für Bestandstrasse, 5 Enthaltungen

Statt hässliche Wände fordert die Linke aktiven Lärmschutz durch Modernisierung der Waggons und stimmte für die Bestandstrasse. Die Grünen stimmten für die Autobahnparallele! Bei den Verhinderern eines leistungsfähigen und attraktiven Schienenverkehrs knallten die Sektkorken: